Frühstart-Rente aufstocken — wie viel macht den Unterschied?
Die ehrliche Wirkung privater Aufstockung in Zahlen.
Die staatlichen 10 € pro Monat sind ein Anfang — aber nicht das Ende. Wer privat aufstockt, hebelt den Zinseszinseffekt massiv: weil zusätzliches Geld früh ins Depot fließt, hat es bis zur Rente deines Kindes mehr als 50 Jahre Zeit zu wachsen.
Drei realistische Szenarien für ein Kind, das mit der Geburt startet (6 % Rendite, Auszahlung mit 67):
| Aufstockung | Eingezahlt privat | Endkapital mit 67 | Hebel |
|---|---|---|---|
| 0 € (nur Staat) | 0 € | ~30.000 € | — |
| 10 €/Monat | 2.160 € | ~120.000 € | ~42× |
| 25 €/Monat | 5.400 € | ~255.000 € | ~41× |
| 50 €/Monat | 10.800 € | ~480.000 € | ~41× |
| 100 €/Monat | 21.600 € | ~930.000 € | ~41× |
Werte gerundet. Annahme 6 % p. a. Rendite, Start mit Geburt, Auszahlung mit 67. Beispielwerte zur Orientierung.
Was die Tabelle zeigt
- Der Hebel bleibt konstant bei rund 41× — egal ob du 10 € oder 100 € einzahlst. Es ist nicht die Beitragshöhe, sondern die Zeit im Markt, die den Hebel bestimmt.
- Jeder Euro zählt früh. Wer mit 5 Jahren statt mit der Geburt startet, verliert bei gleichem Beitrag 30–40 % des Endkapitals.
- 10 €/Monat reichen für massive Wirkung.Das Argument "lohnt sich erst ab 100 €" ist falsch. Wichtig ist nur, dass du anfängst.
Welcher Beitrag passt?
Es gibt keine richtige Antwort — nur deine: Was kannst du dauerhaft tragen, ohne dein eigenes Leben zu eng zu machen? Lieber 15 €/Monat verlässlich als 100 €/Monat für ein Jahr und dann wieder 0 €. Dauerhaftigkeit schlägt Höhe.
Tipp: Setz den Beitrag als Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang auf — was du nicht siehst, vermisst du auch nicht.
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