Kinder-ETF-Sparplan 2027 — Frühstart-Rente plus mehr
Warum die optimale Lösung meist eine Kombination ist.
Die Frühstart-Rente ist eine ETF-Anlage — aber mit Sperre bis zur Rente. Ein eigener Kinder-ETF-Sparplan ist eine ETF-Anlage ohne Sperre. Beides sind ETF-Sparpläne, beides nutzt Zinseszins. Der Unterschied liegt allein in Förderung und Verfügbarkeit.
Frühstart-Rente
- 10 €/Monat Staatsbeitrag automatisch
- Privatbeitrag möglich, kein Maximum
- Gesperrt bis Renteneintritt
- ETF-pflichtig
- Besteuerung bei Auszahlung im Alter
Eigener Kinder-ETF-Sparplan
- Kein Staatsbeitrag
- Jeder Beitrag möglich
- Jederzeit verfügbar
- Freie ETF-Auswahl
- Pauschbetrag/Sparerfreibetrag des Kindes nutzbar
Empfehlenswerte Kombi-Strategie
Wer langfristig denkt und sich für Vorsorge interessiert, fährt mit beiden Konten parallel meist am besten:
- Frühstart-Rente: 10–25 €/Monat privat aufstocken. Das Geld wird im Alter eine substanzielle Zusatzrente sein.
- Freier Kinder-ETF-Sparplan: 25–75 €/Monat in einen breit gestreuten Welt-ETF. Das Geld bleibt verfügbar für Studium, Auslandsjahr, Auto oder erste Wohnung.
Welcher Anteil sinnvoll ist, hängt davon ab, wie sicher du dir bist, dass dein Kind das Geld später nicht früher braucht. Wer gar nichts vorzeitig brauchen wird, kann zur Frühstart-Rente tendieren. Wer Flexibilität schätzt, gewichtet den eigenen ETF stärker.
Welche ETFs?
Wir empfehlen keine konkreten Produkte. Aus den Reform-Vorgaben und der Marktpraxis lässt sich aber sagen:
- Breit gestreute Welt-Indizes (MSCI World, MSCI ACWI, FTSE All-World).
- Niedrige TER (idealerweise < 0,25 % p. a.).
- Thesaurierend für Steuer-Einfachheit beim Kinder-Depot.
- Großes Fondsvolumen (> 1 Mrd. €) — schließt Risiken aus.
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